Irontrail

Für die Königsstrecke des erstmals ausgetragenen Irontrail, der am kommenden Freitag startet, haben sich 342 Männer und 43 Frauen gemeldet. Der Veranstalter rechnet mit einer Finisherquote von 50%. Die kann bei ungünstigen Wetterverhältnissen noch schrumpfen. Fakt ist, wer die 201.1 km, mit  10’750 m im Aufstieg und 11’975 m im Abstieg bewältigt sich als Sieger bezeichnen darf, unabhängig von Zeit und Platzierung.

Andrea Tuffli, der auf eine überaus erfolgreiche Organisation des Swiss Alpine Marathon zurückblicken kann, hat den Irontrail ins Leben gerufen und ist seinem Ruf als Visionär für solcherlei Ultrabergläufe einmal mehr gerecht geworden. Nach 26 Jahren Swiss Alpine nun der Irontrail.

Man war erstaunt wir rasch sich die Teilnehmerlisten füllten. Derzeit sind 691 Läufer gemeldet, die neben dem T201 noch Unterdistanzen zwischen 21 und 141 Kilometer absolvieren. Und bei einem solchen gestandenen Veranstalter, darf man von einer professionellen Organisation rechnen.

Daniela startet „natürlich“ über die lange Strecke. Selbst für sie, als gestandene Bergläuferin, stellt der Irontrail ein unkalkulierbares Abenteuer dar. Zwei Tage und Nächte wird sie unterwegs sein, teilweise auf schmalen Bergpfaden, auf über 3000 Meter hohen Bergen. Da kann man ohne Übertreibung von einer ultimativen Herausforderung sprechen. Viel Erfolg!