Am vergangenen Donnerstag, kurz bevor sich Daniela auf den Weg zum Irontrail machte, versprach sie, den Irontrail auf keinen Fall nochmals zu machen. Ein paar Tage nach dem Lauf sieht das schon wieder anders aus. Was in diesem Fall verständlich und nachvollziehbar ist. Das ein Veranstalter einen Lauf abbricht ist eine neue Erfahrung. So war die monatelange gezielte Vorbereitung umsonst, denn solche läuferischen Herausforderungen, wie die geplanten 201 Kilometer lange Irontrailstrecke, gibt es nun mal nicht so häufig. Also dann doch noch mal zum Irontrail? Zumindest liegt er vom Datum her, Mitte August, günstiger.
Nach ein wenig Abstand kann man auch etwas Verständnis für den Organisator aufbringen, dass Rennen abgesagt zu haben. Das Wetter war deutlich schlechter, als ursprünglich gemeldet. Dazu kam, dass eine Vielzahl Teilnehmer ungenügend ausgerüstet und vorbereitet waren. So kann man im Fernsehbeitrag des Schweizer Fernsehens tatsächlich einen Läufer mit freiem Oberkörper und ohne Ausrüstung sehen!
Die Rangliste bis zum Abbruch ist noch immer aufgeschaltet. Die freilich ist mit Vorsicht zu genießen. Bei der letzten Zeitnahme in Bergün war das Rennen schon lange abgebrochen. Von dort war der Rücktransport organisiert und die Zeitnahmematte war wohl eher als als Registrierung anzusehen, ob die Läufer auch dort angekommen sind.
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