Ford Capri

Neu Seeland ist auch autotechnisch spannend. Die in Europa gängigen Marken werden hier in amerikanisch orientierter Ausstattung vertrieben. Das bedeutet zumeist größere Motorisierung und verändertes Outfit. Als langjährigen Eigner verschiedener Autos der Marke Pontiac, einem grünen Grand Am 3.3 und einem roten mit 3,1 Liter Hubraum, der Marke, die vor wenigen Jahren eingestellt wurde, ist Neu Seeland sehr interessant. Denn hier werden die Autos der General Motors Gruppe unter der Marke Horden geführt. So kann man neben vielen Opelmodellen (Astra, Vectra, Corsa), sowie eines mir unbekanntes Commodore ( vor ewiger Zeit auch unter Opel laufend) die letzet Modelle des G6 und G8 von Pontiac bewundern. Die fahren in Ozeanien weiter unter dem Namen Horden. Bei so genialen Autos, bei schlimmster Markenpflege, ist es nicht unverständlich, dass der einstige Weltmarktführer in Schwierigkeiten geraten konnte.
Als Kind hatte ich als Spielzeugauto, unter Anderen, eine Miniatur eines Ford Capri, den ich als den schönsten meiner Matchboxsammlung hielt. Auf dem heutigen Campingplatz in Wellington, der zwar etwas laut aber überaus gepflegt ist, durfte ich eine Original eines solchen Autos bewundern. Dank meines Alters, handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Oldtimer.
Der Wagen wurde auf dem platzeigenen Areal gewaschen, wofür es eigentlich keinerlei Veranlassung gab. Denn das Auto war, nur bei schönem Wetter bewegt, praktisch rein. Ungeachtet dessen nun eine weiterer Waschgang, der seine erhoffte Wirkung natürlich nich verfehlte. Denn kurze Zeit später standen die interessierten Herren des Platzes um den Wagen. Nur trotz meiner unvollkommenen Sprachkenntnisse hielt ich mich dieses Ereignisses fern und filmte es aus sicherer Stellung aus unserem Wohnmobil.