Bademeisterinmann

Was bisher geschah, würde es beim Filmmehrteiler heissen. Die Randgeschichte um Fussballer Patrick Rossini, die im Sommer vergangenen Jahres für Schweizweites Aufsehen sorgte, hat ein vorläufigen Happy End gefunden.

Als die Geschichte ihren Lauf nahm, sah es sportlich für den FC Aarau gar nicht gut aus. Nach 4 Spielen in der zweiten Schweizer Fussballliga, lag der Aufstiegsaspirant auf dem letzten Platz. Dazu noch besagter Skandal, dass ein seinerzeit verletzter Spieler, samt Familie mit der Polizei des Bades verwiesen werden mussten. Sportlich hielt die Talfahrt bis zum 11. Spieltag an, als der Traditionsclub mit nur 4 von möglichen 33 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz stand.

Ohne das Trainerkarussell zu bemühen, schaffe der FC Aarau die Wende und hat sich 4 Spieltage vor Saisonschluss den 2. Tabellenplatz erobert, die zu 2 Ausscheidungsspielen, Barrage genannt, mit dem Vorletztplazierten der 1 Liga qualifizieren würden.

Der Spieler hatte sich wenige Wochen nach dem Vorfall in der Suhrer Badi entschuldigt und Freitickets für ein Heimspiel in Aarau in Aussicht gestellt. Die haben der Bad Chef und der Bademeisterinmann dann vergangene Woche eingelöst. Bei Schneetreiben im Mai (!) konnten wir dann auf besten Plätzen und VIP verpflegt, des souveränen 3:0 Heimsieg über den unmittelbaren Kunkurrent um einen Barrage Platz erleben und die unschöne Geschichte endgültig als erledigt betrachten.

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