Thailand

Nicht zum ersten Mal bereisen wir Thailand. Und Thailand ist nicht Thailand. Fernab von Massentourismus gibt es ein Land, was immer eine Reise wert ist. Im Norden des Landes haben wir es erlebt, sich wie im Zoo zu fühlen; nur auf der anderen Seite der Absperrung. Als Weisshäutiger ist man beispielsweise in Chang Khan eine seltene Attraktion, die auch mal heimlich fotografiert wird und auf jeden Fall beachtet. Vor allem, wenn man, wie wir, joggend unterwegs ist.

Das Fremdeln bezieht sich auch auf die Hunde, die, zahlreich vertreten, von uns komisch aussehenden Zweibeinern oftmals überrascht und nur mühsam abzuwimmeln sind.

Schöne Begegnung auf dem Weg am Mekong entlang, als wir einen kleinen Zwischenstopp einlegten und sich eine Schulklasse am Sonntag dort aufhielt. Sie haben schon von weit weg gerufen, als wir aus dem Auto stiegen. Da sie Musikinstrumente hatten, wollte ich mir das genauer ansehen, um mich wenig später mit einem Phin, einem 3-saitigem Instrument um den Hals, von den Kindern bestaunen zu lassen, wie ich versuche ein paar Töne diesem exotischen Teil zu entlocken.

In Loei gab es eine weitere spannende Begegnung. Von unserer Unterkunft, mit geliehenen Rädern nach einem Restaurant suchend, wurde ich von einem Asiatischem Paar angesprochen, die ebenfalls per Pedes nach Nahrung suchten, wie sie mir gestenreich zu Verstehen gaben.

Wir haben dann mit ihnen einen lustigen Abend verbracht. Aus Shanghai kommend, kein Wort des anderen verstehend, haben wir uns dank Smartphone prächtig verstanden.

 

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