Thailand

Nicht zum ersten Mal bereisen wir Thailand. Und Thailand ist nicht Thailand. Fernab von Massentourismus gibt es ein Land, was immer eine Reise wert ist. Im Norden des Landes haben wir es erlebt, sich wie im Zoo zu fühlen; nur auf der anderen Seite der Absperrung. Als Weisshäutiger ist man beispielsweise in Chang Khan eine seltene Attraktion, die auch mal heimlich fotografiert wird und auf jeden Fall beachtet. Vor allem, wenn man, wie wir, joggend unterwegs ist.

Das Fremdeln bezieht sich auch auf die Hunde, die, zahlreich vertreten, von uns komisch aussehenden Zweibeinern oftmals überrascht und nur mühsam abzuwimmeln sind.

Schöne Begegnung auf dem Weg am Mekong entlang, als wir einen kleinen Zwischenstopp einlegten und sich eine Schulklasse am Sonntag dort aufhielt. Sie haben schon von weit weg gerufen, als wir aus dem Auto stiegen. Da sie Musikinstrumente hatten, wollte ich mir das genauer ansehen, um mich wenig später mit einem Phin, einem 3-saitigem Instrument um den Hals, von den Kindern bestaunen zu lassen, wie ich versuche ein paar Töne diesem exotischen Teil zu entlocken.

In Loei gab es eine weitere spannende Begegnung. Von unserer Unterkunft, mit geliehenen Rädern nach einem Restaurant suchend, wurde ich von einem Asiatischem Paar angesprochen, die ebenfalls per Pedes nach Nahrung suchten, wie sie mir gestenreich zu Verstehen gaben.

Wir haben dann mit ihnen einen lustigen Abend verbracht. Aus Shanghai kommend, kein Wort des anderen verstehend, haben wir uns dank Smartphone prächtig verstanden.

 

Nizza Marathon

Ein Auslandsmarathon mehr in unserer Sammlung. Der Marathon von Nizza nach Cannes war der Grund unserer Reise an die Côte d’Azur. Das die eine Reise wert ist, hat sich bei den Schönen und Reichen rumgesprochen. Fette Yachten liegen im Hafen von Monaco. Aber, wir sind nicht nur zur Sightseeing angereist, sondern um Mit dem Nizza Marathon unser Laufjahr mit einem Erlebnis Marathon abzuschliessen.

Der Marathon gehört mit Sicherheit zu den schöneren, den ich gelaufen bin. Fast die ganze Strecke der Küste entlang, unterbrochen von den zu durchlaufenden Orten auf dem Weg von Nizza nach Cannes. Einen kleinen Eindruck kann man von den Bildern gewinnen, die ich unterwegs gemacht habe.

Nach dem Anschlag von Nizza vergangenes Jahr sind die Sicherheitsvorkehrungen bei einer solchen Grossveranstaltung augenscheinlich. Beim Eintreten in den Startblock wird man gescannt, alle Seitenstrassen sind besonders gesichert, schwer bewaffnete Sicherheitskräfte sind vielerorts zu sehen. Um so eindrücklicher, als beim erklingen der Französischen Hymne die Einheimischen lauthals die Marseillaise singen.

Der Marathon ist nach dem in Paris, der zweitgrösste im Land. Neben den, über 6200 Finishern über die Originalstrecke, sind noch 1100 Teams dabei, die sich die Strecke in die beiden Halbmarathon teilen oder die knapp 500 Mannschaften, die den sogenannten Relais Marathon in kleineren Teilstücken absolvieren.