Fluid Pool

Wer mit Daniela reist, kommt nicht umhin, Badeanstalten aufzusuchen. Da im Norden Thailands derlei nichts mit Meer zu tun hat, werden Pools heimgesucht.

Untitled-16

Schwimmen im Fluid

Untitled-17

Blick in die Technik

Wie in Pai, im Nordwesten Thailands, wo wir sogar ein 25 Meter Becken ausfindig machen durften. Pai ist so ein typischer Aussteigerort, mit viel jungem, weltreisendem Volk. Dennoch stehen vor dem Eingang des Fluid Pools alle Schuhe brav vor dem Tor. Das Innere des Bades sieht mehr wie Party aus. Wir sind eigentlich zur körperlichen Ertüchtigung hier. Es werden am Beckenrand diverse Mixgetränke serviert und es wird geraucht. Letzteres, dem Geruch nach, nicht nur handelsübliche Ware. Chillige Atmosphäre. Wir sind mit Abstand die ältesten Gästen.

Da ich zwischenzeitlich in einem Bad gearbeitet habe, Daniela sogar als stellvertretende Betriebsleiterin eines solchen ist, wissen wir, wie ein Bad funktioniert. Auch, wenn man in “solchen” Ländern abstriche machen darf, ist der schmierige Film am Beckenrand nicht zu ignorieren. Sandbänke im Bodenbereich sehe ich trotz meiner betagten, milchglasigen Schwimmbrille.

Das Erstaunliche ist, es funktioniert trotzdem. Wenn ich mal vom Durchfall am Tag nach dem Erstbesuch und grossflächigem Hautausschlag absehe.  Man muss wohl nicht unsere mitteleuropäischen Massstäbe weltweit zum Vergleich nehmen?

Untitled-18

Marathon

Es gibt bei Marathon Veranstalter immer wieder Superlative, wie der schönste, schnellste, schwerste usw. Beim Athen Marathon liegt man mit authentisch aber genau richtig. Denn die Strecke verläuft nahezu identisch dem Weg von Marathon nach Athen ergänzt um einen Bogen um das Schlachtfeld, auf dem die Athener gegen die Perser einst kämpften und ein Grabhügel heute noch daran erinnert.

Im Spätherbst meiner Laufkarriere bot sich somit der Athen Marathon an, den ich gemeinsam mit Daniela lief. Ihr wurde in Marathon ein Olivenzweig in die Hand gedrückt, den sie nach Athen brachte. Der Legende zufolge trug der Läufer des Ur-Marathon seinerzeit einen solchen Zweig ins Ziel.

Die Strecke geht anfangs immer leicht bergauf. Ab Km 31 läuft man dann bergab und kann es theoretisch rollen lassen. Das verhältnismäßig warme Wetter und das wellige Profil (386 HD), sind nicht gerade für Bestzeiten geeignet. So liefen wir Olivenzweig und Kamera tragend die geschichtsträchtige Strecke von Marathon ins Stadion der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit in Athen.

Weiter Bilder