Saisonstart

Der Start in die Laufsaison ist mit dem Start am Bremgarter Reusslauf vollzogen.

Das erste Mal im neuen Jahr bei angenehmen Temperaturen mit kurzer Hose gestartet, war es auch ein Formtest. Habe zwar in den letzten Wochen sehr viel trainiert. Aber viel hilft nicht immer viel. Gerade auf so einer relativ kurzen Strecke von 11 km ist Tempohärte gefragt. Auch wenn es noch zu einer Platzierung im ersten Drittel reicht, wird aus mir kein Rennpferd mehr.

Wir haben uns entschlossen, das Entfeldener Marathon Training im Frühjahr nicht durch zu führen. Das liegt in erster Linie daran, einen passenden Termin zu finden. Mit dem Marathon Deutsche Weinstrasse, Ende März, sind wir schon gebunden. Hoffen, es klappt im Herbst mit einem passenden Termin.

Selbstverständlich machen wir Samstag oder Sonntag meist ein längeres Training. Zumeist zwischen 2 und 3 Stunden. Da wir nicht immer zur gleichen Zeit Starten, ist es ratsam, Zeit und Ort jeweils ein paar Tage vorher per Mail ( Daniela@nusseck.ch) zu erfragen.

See im Suhrental

Im Zeitalter, von navigationstauglichen Mobiltelefonen und GPS-Uhren ist man als Läufer nicht gezwungen, immer die gleichen Trainingsstrecken zu laufen. Und trotzdem macht man das. Denn nur so sieht man den Trainingsfortschritt, oder im Fall des alternden Hobbyathleten, den Verlauf des immer langsam Werdens zu dokumentieren.

Aber selbst, in meinem Fall, im geschätzten 18. Jahr als Läufer, erläuft man in vertrauter Umgebung Neuland.

So fand ich wahrhaftig einen See in nicht einmal 2 Kilometer Luftlinie von meinem zu Hause in Unterentfelden. Dabei habe ich den See weder bei einem Pfadfinderlauf eindeckt, noch auf dem Suhrenkopf wahrgenommen, sondern auf neustem Kartenmaterial gesehen, welches mir zugespielt wurde.

Gut, im Nachhinein ist das Gewässer aus der Anhöhe des Suhrenkopfes nicht zu übersehen. Schön quadratisch, ca. 25X25 Meter. Kann aber aus der Entfernung auch als ein mit Folie ausgelegtem Feld vermutet werden. Wahrscheinlich kennt dieses Gewässer nur ein Bruchteil der regelmässigen Passanten.

Ist aber auch kein Wunder, wenn man, etwas recherchiert. Der See ist als Karpfenteich erst vor wenigen Jahren von Thomas Baumann, einem in Suhr ansässigen Ökoaktivisten, mit dessen Ziegen ich fast täglichen Kontakt pflege, angelegt worden.

In dem sehr zersiedeltem Mittelland der Schweiz und der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung eine Oase und Freiraum für Tiere und Pflanzen, die in unser Zeit immer mehr zurück gedrängt werden.

Karpfenteich Suhr

Ausgedruckt

Hier ein paar Bilder aus meinem Druckerleben. Ob und wie dieses weiter geführt wird oder ob meine berufliche Karriere in eine andere Richtung geht wird sich weisen. Zumindest bin ich momentan arbeitssuchend. Hoffe nicht, mal den Titel fitester Arbeitsloser zu bekommen. Ich trainiere aber daran…

Ach ja, wenn jemand aus der Leserschaft einen Job anbietet oder jemanden kennt, wo er mich mit meinen Fähigkeiten sieht, nur zu. Bin offen für (fast) alles.

Kontakt: peter@nusseck.ch

Trainingspartner

In den letzten Jahren ist unsere Trainingsgruppe immer kleiner geworden. Die Zeiten, wo man am Wochenende mit einer stattlichen Gruppe vom Entfeldener Bad aus zu einem Longjog aufgebrochen ist, scheint vorbei. Viele von den “Alten” laufen nicht mehr oder nur sporadisch, kommen nur bei schönem Wetter oder nur eine Teilstrecke. Klar es sind auch neue Gesichter hinzu gekommen und man kann sich auch ohne Galopp zu laufen am Wochenende treffen.

Nun haben wir einen neuen Trainingspartner, der knapp 2 Wochen bei uns ist. Eiki, ist als kräftiger Golden Retriever gekommen und wird vermutlich als Windhund unsere Ferienaufenthalt verlassen. Denn er geht allmorgendlich mit Daniela laufen. Ich gehe auch laufen, meist 70-90 Minuten. Nur, Daniela und Hund Eiki, gehen vor mir und kommen nach mir…

Am Sonntag sind wir dann zu dritt stolze 26 Km gelaufen. Das heisst, die Messuhr war an meinem Handgelenk, und Eiki hat nicht nur einige Umwege gemacht, sondern auch noch einige Intervalle absolviert. Sonntag Nachmittag war dann ausgiebige Ruhe angesagt, denn am nächsten Morgen geht es wieder los.

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