Laos

Nach dem Abenteuer Bangkok nun Laos. Nicht weniger abenteuerlich, die Reise durch dieses relativ neue Reiseland. Laos ist eines der ärmsten Länder der Welt. Mitunter kommt man sich vor, als währe man auf einer Zeitreise, ein paar Hundert Jahre zurück. Strom ist nicht das Problem, den gibt es fast überall. Aber das man nach Relativ sauberem Wasser weit laufen muss, war mir in meinem Weltenbummlerleben noch nie begegnet. In abgelegenen Bergregionen in Laos, im Jahr 2014, kann man so etwas noch erleben, wenn man als pappsatter Mitteleuropäer die Augen offen hällt.
Schöne Landschaft. Den Bettelgang der buddhistischen Mönchen, der in Luan Prabang fast zum Event entgleitet, kann man anderenorts als zelebrierte Normalität bestaunen, vorausgesetzt, man kommt zeitig aus den Federn. Das muss kein Problem sein, wenn man mit den Hühnern schlafen geht. Denn halb 6 morgens wird der gemeine Mönch mit gemeinem Geräusch geweckt. Dann geht er barfüssig seinen Weg, um die Kost für den Tag zu erbetteln.
Einen Teil unseres Weges haben wir einen komfortablen Reisebus gebucht. Die Reise war überbucht. Dennoch hat man die überzähligen Gäste noch irgendwo unter gebracht. Ein im Gang aufgestellter Hocker währe bei einem, bei dem Fahrstil des Fahrers, nicht ausgeschlossenem, abruptem Halt, nicht zuträglich… Der Zufall wollte es, dass wir volle Sicht nach vorne hatten. Was unserem Sicherheitsgefühl nicht zuträglich war. Denn just in dem Moment, als eine unübersichtliche Kurve kam, setzte der Chauffeur, mit dem zrägen, überladenen Bus, zum waghalsigem Überholmanöver an.
Nach gut einer Woche Laos ging es weiter nach Thailand. Weiss nicht, ob es nur den Unterschied der südostasiatischen Länder ausmacht. Aber Thailand ist längst nicht mehr 3. Welt, auch wenn sich, klimatisch begünstigt, das Leben vorrangig auf der Strasse abspielt.
Ach ja Laufen. Geht hier auch. Aber nur wenn man Hardcore Runner ist… machen nicht Viele…

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