Langer Winter

Nun reicht es, sollte man denken. Nachdem der erste Schnee schon Ende Oktober fiel, war nun am gestrigen 20. April beim Aufstehen der Rasen weiß. Auf dem Rütihof, den ich am Vormittag überquerte, war fast eine geschlossene Schneedecke. Hoffe mal, das ist das letzte Aufbäumen des Winters, zumal es vergangene Woche schon fast sommerlich war. Konnte auf dem Arbeitsweg mit dem Rad am Morgen halb 5 Uhr sogar schon mit kurzer Hose fahren.

Bei der Rückfahrt hatte ich eine kleine Überraschung. Eingeholt zu werden ist sicher keine Schande. Aber wenn die korpulente Dame mit Baumwollklamotten und geschlossenem Mund mich überholt, sollte das schon zu denken geben. Glücklicherweise war an dem Fahrrad ein Nummernschild befestigt, was bedeutet, dass der Vortrieb motorunterstützt funktioniert. In meinem Fall eines der neuartigen E-Bikes, bei denen der Fahrer scheinbar ins Leere tritt aber dennoch zügig Vorwärts kommt. Da brauche ich also kein schlechtes Gewissen zu haben, überholt zu werden.

Bild vom vergangenen Wochenende auf dem Eppenberg.

Riken statt Freiburg

Der Verzicht auf den traditionellen Frühjahrsmarathon hat weniger damit zu tun, dass ich mit der Promotion meiner neuen CD ausgelastet wäre. Es hat viel mehr mit einer Reizung zu tun, die ich schon länger mit mir rumschleppe. Zwar nicht dramatisch schlimm, aber 42 Km auf Asphalt wären sicher zu viel des Guten gewesen.

So bin ich als Ersatz zum geplanten Freiburg Marathon, den Kreisgeländelauf des Zofinger Kreisturnverbandes gelaufen. Der findet zumeist an unterschiedlichen Orten statt. Diesmal war es Riken, bei Murgental, die Strecke 7,4 km mit über 100 Höhenmetern im Wald. Kleiner, angenehmer Lauf mit dem Luxus, dass von jedem Läufer teils mehrere Bilder zu sehen sind (siehe unten). Weitere Bilder hier.