Silvester unter Schafen?

Bei meiner heutigen Joggingrunde begegnete mir eine Gruppe von Schafen. Ungewöhnlich, dass man die im Winter draussen hällt. Aber die Winter sind, mit Ausnahme des kurzen Intermezzos vergangene Woche, kaum noch ihren Namen wert.

Der Schafbauer hat die Tiere vermutlich zu einer anderen Weidefläche begleitet. Dazu band er das Leittier an und zog es in die gewünschte Richtung. Da Schafe auch nur Menschen sind, folgten sie anstandslos. Zum Glück erkannten sie mich nicht als Teil ihrer Herde. Sonst müsste ich den Jahreswechsel grasend verbringen.

Rothrister Lauf am Ende

Wie zu lesen war, finde der Rothrister Lauf nicht mehr statt. Bin selber etwa ein halbes Dutzend mal bei diesem kleinen, gut organisierten Lauf gestartet. Früher ging es über gut 10 km später kam einen 10 Meilen Lauf dazu. Dann damit erhoffte Teilnehmerzuwachs stellte sich nicht ein. In den vergangenen Jahren hat man schon öfter über das Ende des Rothrister Laufes spekuliert. Nun ist der Hauptsponsoren zurückgetreten, was man als willkommener Anlass nahm, den Lauf nicht fortzusetzen.
Offensichtlich findet sich auch beim organisierenden Verein, dem TV Rothrist niemand, der die Herausforderung annimmt, den Lauf fortzusetzen. In Zeiten, wo hierzulande viele Arbeitgeber die Arbeitszeiten massiv verlängern, kommt ehrenamtliche Arbeit immer mehr ausser Mode. Hinzu kommt, dass das Geld bei potentiellen Sponsoren nicht mehr so locker sitzt. Im Fall des Rothrister Laufes, mit dem ortsansässigen Getränkeherstellern Rivella, gibt das schon zu denken.
So bleibt zu befürchten, das das Kapitel Rothrister Lauf nach seiner 26. Austragung zu Ende geht. Schade.

Marathon Deutsche Weinstraße

Die von uns organisierte Reise zum Marathon Deutsche Weinstraße ist offenbar sehr beliebt, wie die Anmeldezahlen zeigen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind wir bald “voll”, es sind nur noch 5 Plätze frei. Sicherlich ist die Anmeldung für viele Läufer willkommene Motivation über den Winter läuferisch aktiv zu bleiben, was bei dem gegenwärtigen nasskaltem Wetter nicht so einfach ist.

Auffallend bei den Reiseteilnehmern ist die Tatsache, dass sich der Trend der letzten Jahre nicht weiter fortsetzt, immer mehr Betreuer und weniger Läufer. Das war kein Problem für uns, solange wir nicht die einzigen Läufer wären und ein Bus voller trinkfreudiger Begleiter. Obwohl, lustig wäre es schon.